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Samstag, 30. Mai 2009 um 20:44 Uhr |
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Das Kreuz des Seins. Dies bedeutet die Kreuzung der Aufstreber und der Querläufer innerhalb eines Lebens. Also im Sinne des ersten, nicht die Fähigkeiten oder Begabungen, sondern die "Dinge" im Leben, die (auch im Vergleich zu anderen Leben anderer Menschen) einfach laufen und nie im Leben zu einem Problem gereifen. Die Querläufer aber sind dann die Probleme, auf die wir im Leben immer wieder und sogar oftmals verstärkt stoßen; denn die Querläufer sind unsere inneren Schweinehunde. Im Gegensatz zu ihrem landläufigen Sinne sind diese aber nicht einfach zu besiegen, sondern sind im Grunde eine Lebensaufgabe. Sie sind das Ziel. Der Weg sie zu transformieren ist das Ziel. Der Weg ist das Ziel. Punktum. Hier muß zunächst auch geklärt werden, daß das Leben und das Sein nicht verwechselt werden. Zwar heißt es von mir aus "das Kreuz des Seins", hier ist aber vielmehr "das Kreuz der Existenz" gemeint, so wie die Existenz eben nach dem zeitgebundenen Aufenthalt innerhalb dieses materiellen Universums bestimmt ist und nichts mit dem ursprünglichen - ja göttlichen bzw. ganz individuellen Sein - zu tun hat. Der Mensch im Allgemeinen lebt in seinem Leben Aufstreber, dies sind nicht seine Fähigkeiten, Vorteile oder sein Können, sondern einfache die Dinge oder Begebenheiten in seinem Leben, die einfach (vgl. siehe oben) ohne sein Zutun in einem guten oder entsprechenden Maß laufen und für die lebendige Person von Vorteil oder zumindest von neutraler Bedeutung sind (in der Regel aber von entscheidendem Vorteil!. Das heißt diese Begebenheiten und Dinge im Leben sollen nicht explizit betrachtet werden, alle Aufmerksamkeit auf diesen Teil des Lebens wäre Verschwendung und hätte durchaus keinen höheren Sinne; so mag dies zwar sein, dass Menschen, die keinerlei Probleme damit haben viel - mitunter sehr viel - Geld zu verdienen und immer weitere Aufmerksamkeit auf diesen Bereich richten, da er anscheinend doch so elementar in ihrem Leben erscheint, ihre gesamte Energie des Lebens auf eben jenen Bereich verschwenden und damit scheinbar siegen mögen, aber dennoch dies nicht tun, eben weil sie das Kreuz des Lebens missachten. Eben gerade auf die wohllaufenden Dinge soll nicht geachtet werden, weil eben jene Dinge ja die Grundlage dieser einen menschlichen Existenz darstellen. Vielmehr die daraus und auch generellen Problematiken des Lebens, also die Querläufer, sollen die Aufmerksamkeit des Einzelnen erringen, eben weil auch sie - und ganz besonders sie - ständig wiederkehrend den Einzelnen daran erinnern, daß es etwas zu tun, ja "aus der Welt zu schaffen" gibt. Die Querläufer sind diejenigen Situationen, Begebenheiten und auch Vorkommnisse, die uns ständig vorkommen und "vorgesetzt werden", eben weil diese einen elementären Bereich unseres Lebens darstellen. Sie sind es nämlich, die wir überwinden und transzendieren sollen. Dies soll keine Miesmacherei sein, in dem Sinne, daß wir uns eben nur auf das Schlechte konzentrieren sollen, denn die Querläufer sind im Grunde ja nicht das schlechte, sondern eben nur der Balken im Auge, die Laus auf der Leber oder die Träne im Auge, die allesamt versuchen unser Leben zu beeinträchtigen. Und jeder Mensch hat eben solche Querläufer, doch anstatt sie zu ignorieren, mit Spaß zu befluten, mit Alkohol zu etränken, mit Mediengenuß zu übertönen und etc. sollten wir uns mit diesen Querläufern auseinandersetzen, so sind sie doch die Grundlage eben für jenes Leben, welches wir gerade leben. Gerade weil wir diese Aspekte vernachlässigt und nicht erkannt haben. Weil wir eben zu lernen haben. In den obigen Abschnitten wird viel von "müssen", "haben", "sollen" gesprochen. Gewiß mag dies einigen Freiheitlichen aufstoßen. Freilich ist die Freiwilligkeit eines der höchsten Grundlagen - auch der Existenz. Aber auch wenn sich jemand freiwillig ins Verderben stürzt - auch wenn diese erlaubt und möglich ist - so wollen wir doch erreichen, daß wir alle in wohlweislicher Gefaßheit des Seins erscheinen und unser aller Kern der Freiheit, der Brüderlichkeit und der Gerechtigkeit verwirklicht werden mag. Mehr zu diesem Thema wird in meinem kleinen Büchlein "Die Crux D'Étre - Das Kreuz des Seins" erscheinen. Crux d'Être 5 Kommentare lesen... >> |
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Freitag, 29. Mai 2009 um 21:04 Uhr |
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Dieser Satz ist wohl vielen Menschen bekannt. Stets wird behauptet ohne Schatten (respektive Dunkelheit) würde es kein Licht geben und umgekehrt; und schließlich sei doch alles erst durch sein Gegenteil definiert, sprich abgegrenzt, faßbar. Doch ist diese Sichtweise der Welt überhaupt nachvollziehbar oder zutreffend? Erstmal ein kleines Gedankenspiel: In einem Raum, welcher völlig leer jedweder Möblierung erscheint ist vollständig ausgeleuchtet durch eine Lichtquelle an der Decke. Nun herrscht im gesamten Raum eine Helligkeit, nirgends ist ein Schatten oder eine Abstufung der Lichtskala erkenntlich, alle Winkel des Zimmers sind vollständig auf gleichem Niveau erleuchtet. Draußen, außerhalb des Raumes, herrscht Dunkelheit; nun öffnet man ein Fenster und nicht die Dunkelheit dringt in den Raum hinein, sondern die Helligkeit dringt nach draußen. So ist doch Schatten (abgestufte Dunkelheit) letztlich nur da, wo sich ein Gegenstand, eine Wesenheit oder gar ein Wille, sich gegen das Licht stellt. Der Wille zur Opposition gegen das Licht vermittelt die falsche Annahme, das Licht sei für den Schatten verantwortlich oder der Schatten sei ein Teil des Lichtes; der Wille zur Opposition gegen das Licht jedoch ist es, der den Schatten fallen läßt und nicht das Licht selbst. Licht gibt es auch ohne Schatten. Schatten jedoch ist in seiner letzten Konsequenz immer vom Licht abhängig. Daher ist der Schatten immer relativ (also abhängig) zum Absoluten, wohingegen das Licht absolut ist, weil das Licht in seiner metaphysischen Form keinerlei Gegenpart zu seiner Bestätigung braucht. Dunkelheit Wo Lichtermeere sich entbehren, Wo Schein und Glanz sind nicht vorhanden, Wo Schatten sich entleeren, Wo ein Blick kommt schnell abhanden, Wo das Lachen fern verstummt, Wo die Enge herrscht als Tyrannei, Wo mit dunkler Stimme laut erbrummt, dass des Herzen Gold sei einerlei.
Licht Wo der Sinn des Lebens ist so klar, Wo der Menschen Traum ward immer wahr, Wo die Existenz lebt von den Innern, Wo Farben können Leiden lindern, Wo Glanz und Wohlgefallen sind, hier nach dort geführt vom Wind, in die ewiglichen Stätten ein, Wo all die Herzen seien gänzlich rein. Irsiegler 1 Kommentare lesen... >> |
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Freitag, 29. Mai 2009 um 19:44 Uhr |
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Kultur - Kultus. Pflege, Lebensweise. So in aller Kürze spricht Langenscheidts Universal-Wörterbuch Latein. Kultur, die Art und Weise zu leben, sein Leben zu pflegen. Vielmehr die Sicht, die eigene Betrachtungsweise auf die Lebensart, auf die Pflege des Überkommenen, des Allzeitigen, des Zeitlosen - sprich die Erhaltung des Wahrhaftigen; ja dies ist Kultur in Reinform. Ohne jede Umschweife handelt es sich hier um einen persönlichen Eindruck (im wahrsten Sinne dieses schönen deutschen Wortes). Denn Kultur kann oftmals, aus dieser subjektiven Ansicht heraus, nicht objektiv und verallgemeinert festgestellt werden, so ist dieser Begriff doch Teil der Lebensart, ja endlich der Lebenswirklichkeit des kleinsten gemeinsamen Nenners innerhalb einer Volksgemeinschaft, gar innerhalb einer Lebensgemeinschaft. Doch die Pflege und Erhaltung des Wahrhaftigen kann nur aus einem inneren - göttlichen - Funken heraus - erblühen, der durch die unendliche Kraft der Freiheit und Gerechtigkeit die Möglichkeit der freien Entfaltung und Auslebbarkeit erhält. Schon aus diesem kühlen Grunde scheitert es in unseren modernen deutschen Landen an der Möglichkeit Kultur zu erleben, zu machen, zu erzeugen im Äußersten. Denn die Restriktionen heutiger Zeiten unterscheiden sich nicht von früheren Zeiten oder Erlebbarkeiten. Doch die Schönheit des Seins kann niemals in irgendeiner Art und Weise eingeschränkt werden. Die Pflege des Schönen und Wahrhaftigen ist Teil unser aller Leben, denn der kosmische Sinn dieser Schönheiten kann nicht das Vergessen und Vergraben des Erhabenen sein, vielmehr eben die Pflege (sic!) und die Wahrung derselbigen. So plädieren wir in aller Offenheit dafür unbedingt der deutschen Kultur zu frönen, sofern es geht; denn die Erhabenheit, Schönheit und Tiefe dieser Kultur ist unerreicht und in Anlehnung an Thomas Manns "Doktor Faustus" darf bemerkt werden, dass der Osten zwar Tiefe besitzt, aber leider keine Form, der Westen besitzt wohlweislich Form, doch keinerlei Tiefe, während das deutsche Volk in seiner ursprünglichen Seinsart UND Ausprägung als einziges Volk dieser Erden sowohl die Form als auch Tiefe besitzt und damit die äußere Schönheit und innere Gefaßtheit der allewigen Kultur. Daraus geht aber niemals eine Überhöhung der deutschen Kultur hervor - daß man dies immer anesprechen muß - sondern vielmehr die Eigenart des deutschen und auch europäischen Wesens. In den deutschen Landen vereinigen sich soviele kulturelle Richtungen und Elemente, wie man dies selten in den Vereinigten Staaten von Amerika (VSA) sieht. So könnten Bayern und Österreich - ohne jede Art von Protest - leicht in einem Staate vereinigt werden, da die Kultur ja doch im Großen fast identisch ist, genau so gehabt es sich ja wohl mit Niedersachsen und den Niederlanden, obwohl durch futuristische Ignoranz und man muß dies anordnen "anti-lebendige" Weltschau die ureigene Sprache des Plattdeutschen bwz. Norddeutschen sehr wenig verbreitet ist, und obwohl wir als Süddeutsche natürlich dem Süddeutschen Bayerisch-Österreichischen anhängen, diesen Umstand jedoch auf das eifrigste bedauern, so wir die Liebhaber der deutschen, europäischen und NATÜRLICH weltlichen Kult sind. Denn, dies ist wichtiges Wort, die Vielfalt und die Erhaltung der göttlich-schöpferischen Vielfalt auf Erden ist alleiniges Terrain des rechten Gedankenspektrums, da nur dieses die Erhaltung aller Eigenheiten und Lebendigkeiten fordert und auch der Gegenseite dieses zuspricht. Denn die Freiheit der Freiheit ist auch eine Freiheit. Nur wer wirklich die Freiheit, auch des anders denkenden, anerkennt und diese im Fall der Fälle würdig verteidigen würde ist ein Gerechter. Alle anderen, und das ist die überragende Mehrheit auch der Demokraten sind Menschenfeinde und sind nicht für ewig fruchtbare Lebendigkeit des Menschengeschlechts vorbestimmt. Im Übrigen muß hier unmißverständlich erklärt werden, daß weder wir, noch unsere Mitglieder in irgendeiner Art und Weise politisch integriert, sprich engagiert sind. Wir lehnen das Politische Element im Rahmen der Völkerschaften komplett ab. Im Übrigen möchten wir darauf hinweisen, daß wir die Bestrebungen auf eine vom deutschen Volke erdachte und erwählte Verfassung, sowie die Bewegung zur endlichen Schließung eines endgültigen Friedensvertragens zwischen den "UN-Feindstaaten" (Deutschland usw.) und den Aliierten, durchaus explizit unterstützen, so daß im Gefüge der Weltpolitik endlich wieder einmal eine ähnliche Ruhe einkehren mag, so wie sie beispielsweise Anfang des 20. Jahrhunderts bestanden hat; auch wenn diejenige nur äußerlichen Charakters war. Zum Kulte Durch alte Herrlichkeit, aus der Seele stets gesprochen, mag ein Habitus zur Ehrlichkeit, sich einst zur Höh' versprochen. Der Schönheit glich er, wie der Aphroditen Glanz, er zeugt' vom Ruhme des Homer, war innen rein und außen ganz. Formvollendet, von großer Art, konstruktiven Geistes, war er durch des Meisters Hand geoffenbart, und stritt mit hohem Mute, gleich dem Herkules. Irsiegler 2 Kommentare lesen... >> |
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Samstag, 04. April 2009 um 20:25 Uhr |
Rote Glut In erhob'ner Ferne, am Horizonte schwebt, leuchtend gleich einer Laterne, durch der Welten Sang bestrebt, einzig und allein das große Gut, das Wohl und das Sein z'erheben, ja dies bedeutet ihre Glut, daß es leucht' auf allen Ebnen, s'ist ein Geschenk des Hehren, wie sie sich gebärt den Untergebnen, als Richtwert nehmen sollt' man dies, in allen Ehren.
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Freitag, 27. März 2009 um 20:11 Uhr |
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Unendlichkeit. Oftmals denkt man in diesem Zusammenhange an eine unendlich lange Zeit (also eine Zeitspanne, die nicht enden will) oder einen Zeitraum, der nie enden mag. Doch Unendlichkeit bedeutet in sich weit mehr und hat in seiner tiefen deutschen Ausdruckskraft auch wesentlich mehr zu bieten. Zeit, nicht Zeitung Nicht die Zeit ist's, die dauert, S'ist der Gedanke, der bedauert, daß er nicht beständig sich ergibt, dem Unbedingten; denn er geriet, durch falsche Schau und solcherlei, in die Presse einer Druckerei, die sich selbst als vergänglich stets betracht', und so sei's auch mit ihren Druckerzeugnissen gemacht.
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(aus "Pentalogie des Seins") Unendlichkeit impliziert in seiner deutschen Begrifflichkeit zwar - oberflächlich betrachtet - einen Zeitraum, der nie endet, so zeigt doch die etymologische Deutlichkeit der Un-Endlichkeit, daß in diesem Begriffe die Feststellung steck, daß es keines Endes bedarf, sprich die Un-Endlichkeit eine Beschaffenheit, ein Zustand ohne Ende ist. Und was keines Endes bedarf, bedarf auch keines Anfangs. Damit ist in diesem einfachen deutschen Wort bereits eine Grundwahrheit impliziert: Die Negation - das Verneinen oder besser das Fehlen von Zeit. Zeit muß ja immer auch in einer gewißen Skala (also Richtlinie, Richtwertigkeit) eingeordnet werden, durch diese die Zeit objektiv gemessen werden kann; doch schon das menschlich-subjektive Zeitempfinden als solches offenbart, daß der Zeitablauf keineswegs objektiv sich darbietet. Dies bedeutet aber nicht die subjektive Abwesenheit oder besser Aufgeschobenheit der Zeit, sondern schlichtweg die Nicht-Existenz der Zeit, bei der gleichzeitigen Erlebnishaftigkeit eines zeitlichen Ablaufes, der sich aus der Erkenntnis- und Wahrnehmungsfähigkeit ergibt. Die Zeit ist zwar da (als erlebter Ablauf); das bewußte Erleben jedes Augenblicks des Lebens zeugt von dieser unbändigen Kraft. Aber nur in der projizierten (also unserer sinneswahrnehmenden) Ebene. Die Zeit ist das projizierte Sein in seinem Element, im Gegensatz zum Sein. Dies bedeutet freilich eines: Zeit als solche ist nicht vorhanden. Wohl aber ein subjektiv oder intersubjektiv erlebter - projizierter - Zeitablauf in unserenen Ebenen, der allerdings nicht unabhängig ist, sondern gemäß Einsteinscher Relativitätstheorie auch räumlich gebunden ist. Eine absolute Zeit gibt es also nicht. Wer der Erste war, kann man nicht sehen, Er ist längst vergangen, längst die Winde wehen, doch es ist wahr.
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(aus "Pentalogie des Seins") Gemäß unserem rechten Logo (rechts oben in der Bildleiste, wo sich eine liegende Acht befindet) ist die Unendlichkeit oder die Zeitlosigkeit, die Immanenz des Augenblicks mitunter ein durchlaufendes und stets wiederkehrendes Thema unserer Ausführungen, denn sie ist ja metaphysisch gesehen immer Teil unseres allumfassenden Seins. (Fortsetzung folgt) 0 Kommentare lesen... >> |
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Freitag, 20. März 2009 um 14:33 Uhr |
Walle, brich heraus oh Blüte, formgeweihte, im Strahle der Sonne eingereihte, gemacht aus glänzend-lichter Flut, im Inneren leucht' durch dich die Glut, geschürt durch den einen ew'gen Funken, der in unsre bedingte Tiefe herabgesunken, uns Seligen zu erfreuen, ja walle, walle Blüte, in güldner Sonne, am Abendhimmel der Frühlingszeit, dein Antlitz spiegelt eine Wonne, eine Freude des Beginns herwider, Walle, Gesicht der Frühlingsfreud', s'ist ein Ereignis des Höchsten wieder.
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Freitag, 20. März 2009 um 13:00 Uhr |
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Suum cuique. Zu deutsch das unsägliche "Jedem das Seine". Warum unsäglich? Der ehemalige preußische Wahlspruch und in etwa altgriechische Redewendung (erste europäische Volksherrschaft!) stand einst in unwürdigen Zeiten am Tor eines Konzentrationslagers. Daß die Redewendung "Jedem das Seine" heute geschmäht wird und diskreditiert ist, ist auch kein Zufall - abgesehen von seiner unwürdigen Verwendung an einem KL-Tor. Schließlich war diese Wendung auch der Wahlspruch Preußens. Aber die Essenz dieser Redewendung ist bereits tausende Jahre alt - war zudem auch stets positiv besetzt - und beinhaltet eine tiefe Wahrheit des Seins, die besonders in den letzten Jahrzehnten unserer Zeit von gleichmacherischen Kräften verborgen und verboten werden will. Es ist dies nämlich die tiefgreifende und grundsätzliche Wahrheit von der Verschiedenheit der natürlichen Lebensformen, so auch der Menschen unter sich. Die Menschen sind nicht gleich; dies ist die Grundaussage von "suum cuique", allerdings in einer absolut geratenen Form der Gerechtigkeit. Denn darin steckt immanent auch die Forderung, daß jeder Mensch gleich viel Wert sei. Aus diesem Grunde auch die Zuweisung des Verdienten jedem einzelnen Menschen, so daß gemäß der Theorie des Resonanzgesetzes (Dazu in einem späteren Artikel mehr) tatsächlich jedem nur Das wiederfahren mag oder geschehen soll, was diesem würdig und in seiner ihm eigenen inneren - wenn auch - unbewußten - Erwartungshaltung liegt. "Jedem das Seine" spricht aus sich heraus sich daher für eine umfaßende Gerechtigkeit aus, eine Form der Gerechtigkeit, die nicht nur oberflächlich, sondern doch sehr tiefgreifend an das Konzept des fernöstlichen "Karma" erinnert - dies ist auch kein Zufall; daher ist die Verwendung dieses Spruches an einem KL-Tor freilich zynisch und überaus menschenverachtend; doch man sollte bedenken, daß dies nicht der Grund für die Diskreditierung dieses Wahlspruches ist, sondern vielmehr die Entfernung von der Natur und der natürlichen Wahrheit des Seins, die man heute durch Gleichmacherei und Maschinisierung des Menschen zum Konsum- und Arbeitsroboter ersetzen will, so daß ursprüngliche Kraft, ja Schaffenskraft, die sich kreativ und spirituell aus der Verschiedenheit der Dinge des Seins ergeben hat, erfolglos sein muß und das Dahinsiechen in Konsumrausch, Sinnenbefriedigung und stumpfen Rausch der Sinnesverdrehung den inneren Drang nach Exzellenz und Verwirklichung der natürlichen erhabenen Schöpfungskraft des Menschen ersetzt hat. FORTSETZUNG FOLGT ... Das letzte Grab (aus Eisenthron) Fern von heiliger Stätte, im Dunkel tief zurückgelassen, trotzend jeder Wette, dem Ungläubigen kaum zu fassen, liegt ein junges Menschengrab, verlassen, tot, von allerlei, ertönt es dort mit dumpfen Schrei: 'Laßt sein, laßt sein! Den Menschen Schein! Niemand will die Wahrheit hören, wird sie doch erst geboren. Und wenn doch je einer hören will, als der Menschen Schicksal fiel, der soll ersehnen jenen Tag, da dem Menschen war sein letztes Grab.'
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Freitag, 13. März 2009 um 18:45 Uhr |
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"Im Anfang war das Wort" - Chronos und Logos. Die Zeit auf der einen Seite und das Wort im Sinne des Seins auf der anderen Seite. Frei nach Heideggers Monumentalwerk "Sein und Zeit", soll sich hier ein kleines Veröffentlichungsorgan entwickeln, welches jedoch zum Ziele sich gereicht die Schönheit des Seins, des Geistes, der Zeit und des Wortes zu exponieren, nicht dem politischen Tagesbetriebe zu frönen. Der Ewigkeit des Dünkelhaften, des politischen Grauses und der alltäglichen niederen Realitäten soll hier ein Gegenpol angestellt werden, um die Geisteskraft und innere Seele der Menschen neu zu beflügeln, damit auch mit Recht man behaupten möge, dass nicht nur im Anfang, sondern auch im Laufe der Dinge das Wort und das Sein, Schaffenskraft, ja im äußersten "das Werk", war, ist und auch im Zukünftigen sein wird. Wie ist der Aufbau dieser Seiten zu verstehen? Zum einen befindet sich als eine Art Hauptseite eben diese Artikelseite auf der Startseite. Auf dieser Seite sollen aktuelle, doch weniger politisch, denn lyrisch-philosophisch, Ereignisse aufbereitet und gedeutet werden. Dieses Projekt ist vor allem ein Versuch und sollte zunächst auch nicht allzu ernst im Sinne von "professionell" genommen werden. Als weiterer Schwerpunkt dient diese Seite als Heimat der Netz-Zeitschrift "Zerrbild", einem Versuch eines philosophisch-lyrischen Zeitgeist-Magazins, welches voraussichtlich alle drei Monate im Netz erscheint. Des weiteren findet man noch die Rubriken Orbispictum, wo Werkausschnitte und kleinere Werke der Chronologica-Autoren veröffentlicht werden, sowie Logos, wo bisweilen als wichtig zu erachtende Chronos-Artikel wieder aufbereitet und zusammengefaßt veröffentlicht werden und Beiträge, sowie Kommentare zur deutschen Sprache erscheinen mögen; sowie schließlich die letzte Rubrik Auspicium, welche eine Art "Fremdspiegel" darstellen soll, wo vielfach Ausblicke auf andere Meinungen oder die Wiedergabe von Chronologica-fremden Autoren gewagt wird. Mehr über uns und unsere Seiten erfahren Sie in der Rubrik "Über uns". Ich wünsche Ihnen hiermit viel Freude und evtl. auch etwas Unterhaltung in diesen - subjektiv betrachtet - unwürdigen Zeiten.
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